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Badische Kräutertarte mit Ziegenfrischkäse – perfekt zum Gutedel 2024

Wenn die Tage länger werden und der Sommer vor der Tür steht, darf es in der Küche gerne unkompliziert zugehen – ohne dabei an Geschmack zu verlieren. Diese badische Kräutertarte bringt alles mit, was die Region gerade hergibt: frische Kräuter von den Feldern, cremigen Ziegenfrischkäse aus dem Schwarzwald und sonnengereifte Kirschtomaten. Dazu ein Glas unseres neuen Gutedel trocken 2024 – mehr braucht ein Sommerabend nicht.

Zutaten für eine Tarteform (ca. 28 cm):

• 1 Rolle Blätterteig (oder Mürbeteig nach Wahl) • 200 g Ziegenfrischkäse • 2 Eier • 100 ml Sahne • Je eine Handvoll frische Kräuter: Petersilie, Schnittlauch, Thymian • 8–10 Kirschtomaten, halbiert • Salz, Pfeffer, etwas frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Blätterteig in die Tarteform legen, einen Rand formen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  • Ziegenfrischkäse mit Eiern und Sahne glattrühren. Kräuter fein hacken und unter die Masse heben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken.
  • Die Käsemasse gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Kirschtomatenhälften mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen – für die Farbe und den leicht süßlichen Geschmack.
  • Auf mittlerer Schiene 30–35 Minuten goldbraun backen. Vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen.


Warum dieser Wein dazu passt:
Unser Gutedel trocken 2024 ist klar, fruchtig-mineralisch und von einer feinen Leichtigkeit – er übernimmt nicht den Teller, sondern begleitet ihn. Die frischen Kräuter der Tarte finden ihr Echo in der Kräuterwürze des Weins, die Cremigkeit des Ziegenkäses wird von der sanften Säure aufgefangen. Ein Duo, das sich ergänzt, ohne sich zu überbieten.

Tipp: Lauwarm servieren, am besten auf der Terrasse oder dem Balkon. Dazu ein Gutedel, kühl, nicht kalt. So schmeckt der Sommer im Markgräflerland.

Foto: Sergio Arze

Sonne, Ton & Spitzenweine – Rückblick auf ein Wochenende voller Magie

Hier ein paar Eindrücke von der Margräfler Weinpromenade und dem 2. Schliengener Keramikmarkt – klick zum Vergrößern und Durchblättern.


Es war mehr als nur ein Wochenende – es war ein Fest für alle Sinne. Am 16. und 17. Mai  2026 verwandelte sich unser Hof in Schliengen in einen lebendigen Treffpunkt für Weinfreunde und Kunstliebhaber. Die Margräfler Weinpromenade und der 2. Schliengener Keramikmarkt sind nun Geschichte, aber die Wärme dieses Festes klingt noch lange nach.

Das Wetter zeigte sich von seiner launischen Seite – doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Am Samstag trotzten wir gemeinsam dem Regen, und am Sonntag belohnte uns die Sonne mit strahlendem Licht über den Reben. Die Besucher kamen in Scharen, und was wir erlebten, übertraf all unsere Erwartungen. Zwischen duftenden Rebzeilen und kunstvoll geformter Keramik entspann sich ein lebendiges Miteinander. Man schlenderte, probierte, staunte über die Arbeiten der Töpferinnen und Töpfer, ließ sich von Livemusik treiben und genoss kleine Köstlichkeiten aus der Region. Unsere Kellerführungen waren durchgehend voll – und wir haben uns über jedes einzelne „Prost“ gefreut.

Die Atmosphäre war einmalig: erdig und elegant zugleich, ganz so wie die Keramikkunst, die im Mittelpunkt stand. Hand und Ton, Erde und Feuer – das passt wunderbar zu unserer Arbeit im Weinberg und Keller. Wenn Sie dieses Jahr nicht dabei sein konnten: Kommen Sie im nächsten Jahr! Bis dahin nehmen wir Sie gerne mit auf eine kleine Bilderreise durch diese beiden besonderen Tage.

Fotos: Simon Sammour

Mehr heimischer Wein gegen die Krise“ – Die Oberbadische Zeitung im Weingut Harteneck

Im April war die Oberbadische Zeitung bei uns zu Gast. Einen ganzen Tag lang sprach Redakteur Jan Boller mit uns über die Herausforderungen, die uns als Winzer gerade beschäftigen: Spätfrost bis in den Mai, zunehmende Trockenheit, sinkende Weinnachfrage.

Unser Appell im Artikel ist klar: Wer hier lebt, darf auch hier Wein kaufen. Spätburgunder aus Schliengen statt Rioja. Gutedel vom Oberrhein statt importierter Massenware. Die Weinkrise wird unsere Landschaft verändern – aber unser Weg bleibt biodynamisch, tief verwurzelt und voller Überzeugung.

Das Gespräch ist ehrlich, macht Mut und zeigt, warum Heimat im Glas gerade jetzt zählt.

Hier klicken um den ganzen Artikel zu lesen.

Wir in der Oberbadischen Zeitung: „Mehr heimischer Wein gegen die Krise“

Thomas Harteneck Weingut Bioweine

Die Oberbadische Zeitung hat uns besucht! Am 25. April 2026 erschien ein ausführlicher Artikel über unser Weingut, die Herausforderungen des Klimawandels und die aktuelle Weinkrise. Autor Jan Boller war bei uns in Schlengen und hat mit uns über das gesprochen, was uns bewegt.

Die wichtigsten Punkte aus dem Artikel:

  • Früher Austrieb – große Frostgefahr bis in den Mai
  • Wasserknappheit – Winter-Niederschläge reichen nicht, Begrünung muss angepasst werden
  • Sinkender Weinkonsum – alkoholfreier Wein ist kein Allheilmittel
  • Appell für heimischen Wein – Spätburgunder statt Rioja, wer hier lebt, darf auch hier kaufen

Fazit: Die Weinkrise wird auch Einfluss auf die Landschaft haben, die wir alle so schätzen. Jeder Betrieb muss seinen eigenen Weg finden – wir arbeiten weiter engagiert an unserem.

👉 Den vollständigen Artikel könnt ihr hier lesen: Zum Artikel! 

Herzlichen Dank an Jan Boller und die OZ für das Gespräch und diesen schönen Artikel!

Euer Weingut Thomas Harteneck

Spargelrisotto mit Zitronenzeste & Parmesan – perfekt zu unserem Weißburgunder Klassik

Spargelrisotto

 

Endlich ist Spargelzeit! Und was gibt es Schöneres als cremiges Risotto mit unserem Weißburgunder Klassik – dem Wein des Monats April. Die feine Zitrusnote und der würzige Parmesan treffen auf die elegante Frische unseres Weißburgunders. Ein Frühlingsmenü, das einfach perfekt harmoniert.

Zutaten (kurz & knapp):
300 g Spargel – 250 g Risottoreis – 1 kleine Zwiebel – 750 ml Gemüsebrühe – 100 ml Weißburgunder – 50 g Parmesan – 1 EL Öl, 1 EL Butter – Abrieb ½ Bio-Zitrone – Salz, Pfeffer, Muskat

So geht’s:
Zwiebel in Öl & Butter glasig dünsten, Reis kurz mitdünsten. Mit Weißburgunder ablöschen, einköcheln lassen. Nach und nach Brühe unter Rühren hinzugeben. Nach 10 Min. Spargelstücke (ohne Spitzen) unterrühren, nach 5 Min. die Spitzen dazugeben. Nach ca. 18–20 Min. vom Herd nehmen. Parmesan, Zitronenabrieb und Gewürze unterrühren – fertig!

Unser Tipp: Genießt das Risotto mit unserem Weißburgunder Klassik, schön gekühlt (8–10 °C).