Aktuelle News & Pressemitteilungen vom Weingut Thomas Harteneck. Erfahren Sie alles über neue Weine, Auszeichnungen, Events und Verkostungen.

Das Aromarad: Eine Landkarte für die Sinne

Wein schmecken ist schön. Wein verstehen ist schöner.

Das Aromarad führt Sie durch die Welt der Düfte und Aromen — Schritt für Schritt, von der großen Aromenfamilie bis zur feinsten Nuance. Fruchtig, würzig, floral. Zitrus, Steinobst, Honig. Ein Dreh, und was vorher nur „lecker“ war, wird zu „Aha“.

Kein Test. Kein richtig oder falsch. Einfach entdecken. Für jeden Wein, den Sie im Glas haben.

Wir das Aromarad zu jeder Bestellung von 12 Flaschen Sonnensegler 2024.


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Blind verkostet, voll durchgestartet: Unser Spätburgunder gehört zur Crème de la Crème

Stellen Sie sich einen Raum voller Spitzenweine vor. Stille. Konzentration. Verkoster:innen der FEINSCHMECKER-Jury, die Schliff für Schliff probieren – ohne Etikett, ohne Herkunft, ohne Vorurteil. Nur der Wein zählt.

Und dann passiert das: Unser 2023 Spätburgunder Klassik mischt die Runde ganz oben mit.

Ja, richtig gelesen. Das Weingut Thomas Harteneck aus Baden gehört bei der großen Blindverkostung des FEINSCHMECKER zu den besten deutschen Spätburgundern des Jahrgangs 2023.

Kein Schnickschnack. Kein Barrique-Overkill. Einfach pur, klar, ehrlich – und trotzdem mit dieser samtigen Tiefe, die uns an der Pinot Noir lieben.

Wir sind mächtig stolz. Aber ehrlich gesagt? Ganz überrascht kommt’s nicht. Weil wir wissen, was in unseren Lagen steckt. Und weil wir jeden Tag dafür brennen, genau solche Weine zu machen: lebendig, feingliedrig, typisch badisch.

Also, was tun?
Probieren. Genießen. Und vielleicht gleich eine Kiste mehr bestellen – denn so lange der Jahrgang reicht, gibt’s den ausgezeichneten Klassiker direkt ab Hof oder online.

Auf die stillen Helden mit großem Geschmack.
Auf den Spätburgunder. Auf 2023.

🍷 Herzlichst, Euer Thomas Harteneck & Team

Badische Kräutertarte mit Ziegenfrischkäse – perfekt zum Gutedel 2024

Wenn die Tage länger werden und der Sommer vor der Tür steht, darf es in der Küche gerne unkompliziert zugehen – ohne dabei an Geschmack zu verlieren. Diese badische Kräutertarte bringt alles mit, was die Region gerade hergibt: frische Kräuter von den Feldern, cremigen Ziegenfrischkäse aus dem Schwarzwald und sonnengereifte Kirschtomaten. Dazu ein Glas unseres neuen Gutedel trocken 2024 – mehr braucht ein Sommerabend nicht.

Zutaten für eine Tarteform (ca. 28 cm):

• 1 Rolle Blätterteig (oder Mürbeteig nach Wahl) • 200 g Ziegenfrischkäse • 2 Eier • 100 ml Sahne • Je eine Handvoll frische Kräuter: Petersilie, Schnittlauch, Thymian • 8–10 Kirschtomaten, halbiert • Salz, Pfeffer, etwas frisch geriebene Muskatnuss

Zubereitung:

  • Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Blätterteig in die Tarteform legen, einen Rand formen und den Boden mehrmals mit einer Gabel einstechen.
  • Ziegenfrischkäse mit Eiern und Sahne glattrühren. Kräuter fein hacken und unter die Masse heben. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat abschmecken.
  • Die Käsemasse gleichmäßig auf dem Teig verstreichen. Kirschtomatenhälften mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen – für die Farbe und den leicht süßlichen Geschmack.
  • Auf mittlerer Schiene 30–35 Minuten goldbraun backen. Vor dem Anschneiden 5 Minuten ruhen lassen.


Warum dieser Wein dazu passt:
Unser Gutedel trocken 2024 ist klar, fruchtig-mineralisch und von einer feinen Leichtigkeit – er übernimmt nicht den Teller, sondern begleitet ihn. Die frischen Kräuter der Tarte finden ihr Echo in der Kräuterwürze des Weins, die Cremigkeit des Ziegenkäses wird von der sanften Säure aufgefangen. Ein Duo, das sich ergänzt, ohne sich zu überbieten.

Tipp: Lauwarm servieren, am besten auf der Terrasse oder dem Balkon. Dazu ein Gutedel, kühl, nicht kalt. So schmeckt der Sommer im Markgräflerland.

Foto: Sergio Arze

Sonne, Ton & Spitzenweine – Rückblick auf ein Wochenende voller Magie

Hier ein paar Eindrücke von der Margräfler Weinpromenade und dem 2. Schliengener Keramikmarkt – klick zum Vergrößern und Durchblättern.


Es war mehr als nur ein Wochenende – es war ein Fest für alle Sinne. Am 16. und 17. Mai  2026 verwandelte sich unser Hof in Schliengen in einen lebendigen Treffpunkt für Weinfreunde und Kunstliebhaber. Die Margräfler Weinpromenade und der 2. Schliengener Keramikmarkt sind nun Geschichte, aber die Wärme dieses Festes klingt noch lange nach.

Das Wetter zeigte sich von seiner launischen Seite – doch das tat der Stimmung keinen Abbruch. Am Samstag trotzten wir gemeinsam dem Regen, und am Sonntag belohnte uns die Sonne mit strahlendem Licht über den Reben. Die Besucher kamen in Scharen, und was wir erlebten, übertraf all unsere Erwartungen. Zwischen duftenden Rebzeilen und kunstvoll geformter Keramik entspann sich ein lebendiges Miteinander. Man schlenderte, probierte, staunte über die Arbeiten der Töpferinnen und Töpfer, ließ sich von Livemusik treiben und genoss kleine Köstlichkeiten aus der Region. Unsere Kellerführungen waren durchgehend voll – und wir haben uns über jedes einzelne „Prost“ gefreut.

Die Atmosphäre war einmalig: erdig und elegant zugleich, ganz so wie die Keramikkunst, die im Mittelpunkt stand. Hand und Ton, Erde und Feuer – das passt wunderbar zu unserer Arbeit im Weinberg und Keller. Wenn Sie dieses Jahr nicht dabei sein konnten: Kommen Sie im nächsten Jahr! Bis dahin nehmen wir Sie gerne mit auf eine kleine Bilderreise durch diese beiden besonderen Tage.

Fotos: Simon Sammour

Mehr heimischer Wein gegen die Krise“ – Die Oberbadische Zeitung im Weingut Harteneck

Im April war die Oberbadische Zeitung bei uns zu Gast. Einen ganzen Tag lang sprach Redakteur Jan Boller mit uns über die Herausforderungen, die uns als Winzer gerade beschäftigen: Spätfrost bis in den Mai, zunehmende Trockenheit, sinkende Weinnachfrage.

Unser Appell im Artikel ist klar: Wer hier lebt, darf auch hier Wein kaufen. Spätburgunder aus Schliengen statt Rioja. Gutedel vom Oberrhein statt importierter Massenware. Die Weinkrise wird unsere Landschaft verändern – aber unser Weg bleibt biodynamisch, tief verwurzelt und voller Überzeugung.

Das Gespräch ist ehrlich, macht Mut und zeigt, warum Heimat im Glas gerade jetzt zählt.

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